Dokumentation und Archivierung künstlerischer Arbeiten

Am 17. Juni 2026 | 10:00 – 18:00, ein Workshop unter dem Dach des pap (Performing Arts Programm Berlin).

Mein Interesse liegt zur Zeit in der Auslotung von Dokumentation als Feedback Tool für künstlerische Praxis. Jede Person mit eigener Praxis ist willkommen. Ich möchte, dass wir uns zusammen praktisch wie auch im Gespräch mit verschiedenen Techniken der Dokumentation beschäftigen.

Mein jahrelanger Arbeitsschwerpunkt ist zwar die Arbeit mit Video aber auch andere Medien wie Papier, Stift, Körper, Ton und Fotografie werden einen Platz haben.

Anmeldung bis zum 10.Juni unter beratung@pap-berlin.de.

MAI:COMPANY Rockoko

Jetzt ist es soweit: Premiere von Rockoko am 28.Mai 2026 auf Kampnagel in Hamburg! Wir spielen dann bis zum 31. Mai. Mehr Infos und Ticket hier.

100 Performer*innen, Kostüm, Musik, Licht und Video. Das wird fulminant! Und ich sehe es als meine Möglichkeit unsichtbare Arbeit mittels Video sichtbar zu machen.

anatomia publica

The video is out now!

Accompanying the program anatomia publica last autumn in the Tieranatomischen Theater in Berlin, I produced an artistic documentation on four projects happening in this historical building.

You can see it here.

Somatische/Künstlerische Forschung & Dokumentation

Es ist wieder so weit:
Workshop mit Susanne Martin & Andrea Keiz am 28. und 29 März 2026 in der Somatischen Akademie Berlin. This workshop will take place in english. Translation if needed will be offered.

Dieser Workshop nutzt Strategien und Reflexionsformen aus der künstlerischen Forschung (Artistic Research) und wendet diese auch auf somatische Prozesse an.

An diesem Wochenende werden Grundlagen von Artistic/Somatic Research vermittelt und damit Handwerkszeug zur kritischen Reflexion des eigenen somatischen und kreativen Prozesses. Dies unterstützt die Entwicklung einer forschenden Haltung. Es werden verschiedene Dokumentationsmöglichkeiten vorgestellt und ausprobiert, um eine eigene Dokumentationspraxis passend zum Forschungsgegenstand oder Projekt wählen zu können. Die Beschäftigung mit Dokumentation hilft dabei, das eigene Forschungsinteresse zu schärfen und später durch individuelle Auswertung den Prozess der Recherche zu reflektieren.

Der Workshop ist offen für Teilnehmende ausserhalb des Ausbildungsmoduls an der somatischen Akadmie. Individuelle Projekte können mitgebracht werden.

Anmeldung hier

MAI:COMPANY ROCKOKO

Ich habe die Freude als Teil der MAI:COMPANY Videoarbeiten zu dem Stück beizutragen.

Im Mai 2025 gründete die Choreografin Patricia Carolin Mai eine Company für Menschen, die sich für Tanz und Gemeinschaftsarbeit interessieren. So entstand die MAI:COMPANY mit mehr als hundert Menschen verschiedenen Alters, mit unterschiedlichen Berufen, Lebenskontexten, Biografien und Interessen. Seit Beginn der Spielzeit versammeln sie sich monatlich, um gemeinsam einer Frage nachzugehen: Welche Haltung habe ich zu meinem eigenen Körper und zu den Körpern anderer Menschen? Wo kommt diese Haltung her und was fange ich mit ihr an?

Gemeinsam mit Patricia Carolin Mai und ihrem künstlerischen Team untersuchen sie in Abend- und Wochenendproben, durch welche Praktiken sie sich von körperlichen Ein- und Zuschreibungen emanzipieren können. Sie befragen Gesten, Haltungen und Gewohnheiten und suchen nach Positionen zwischen Resilienz und Protest.

Sie greifen zum Rock und feiern die Individualität jedes einzelnen Körpers, der sich darunter verbirgt.

Als vor über einem Jahr die Idee zum Projekt ROCKOKO entstand, war bereits klar, dass die Teilnehmer*innen der Company nicht nur einen persönlich begründeten Widerstand thematisieren und mit anderen Menschen verhandeln würden. Wie sehr ROCKOKO jedoch in einer Zeit entstehen würde, in der politische Repressionen das Leben von Menschen bestimmen und vernichten, war in diesem Ausmaß nicht absehbar.

ROCKOKO ist demnach eine Zusammenkunft für Menschen, die sich nicht auf der Bühne versammeln können, weil ihnen das Grundrecht auf Sichtbarkeit und Präsenz bis heute verwehrt bleibt.

On Crip Technique

I had the pleasure to document the three-day gathering “On Crip Technique, Knowledge and Expertise” as part of Claire Cunningham’s Einstein Strategic Professorship at HZT Berlin took place from 10 to 12 October 2025 at HAU2.

get more information here
and watch a short video filmed an edited by Andrea Keiz

anatomia publica

Ich arbeite mit bei:

anatomia publica – Offene Bühne für wissenschaftliche, ästhetische und soziale Forschungspraktiken
am Tieranatomischen Theater der HU Berlin.
https://tieranatomisches-theater.de/project/anatomiapublica/

In dem Programm von September bis Dezember 2025, stellen sich vier künstlerische Positionen stellten sich vor und ich entwickle eine künstlerisch dokumentarische Videobegleitung dazu.

Hier das Video mit Einblicken in die Arbeiten von Isabella Sedlak, Marcela Moraga, PO:ERA Collective (Daniel Weyand & Lucas Lacerda) und „Kontaminiert Werden“ (Alena Trapp, Jann Mausen, Maya Avnat).

A snapshot in time

The summerbreak in August was interrupted by a beautiful video shooting.
Two people from Australia on a Tanzgo Journey in Europe. I am very happy that
Gaiti Rabbani & Wimal Samarasinghe
spotted me on their research for a videographer in Berlin.

We met in „Ausland“ in Berlin – perfect place for this, with a great support in the setup of lights and sound system. I did the filming and rough editing and we finished the edit together. Thanks, it was a pleasure!

Warum auch Hamster schlafen

Ich freue mich die Wiederaufnahme unseres Stückes für junge Erwachsene im Dezember ankündigen zu können. Josep Caballero García und Team zeigen:

Warum auch Hamster schlafen

am 12.12.. im Tanzhaus NRW

Edward, ein Hamster, möchte aus dem Hamsterrad ausbrechen. Er entwickelt verschiedene Formen des Widerstands – würde ihm das bewusste Energie sparen von Faultieren helfen oder braucht es doch den Hungerstreik?
Denkst du, dass Widerstand dazu beitragen kann, etwas in deinem Leben zu verändern? Wogegen wärst du aktuell widerständig? Und ist dein Widerstand eher laut oder eher leise?
Das künstlerische Team um Josep Caballero García ist der Meinung, dass spätestens dann, wenn Nein und Stopp nicht gehört werden, Zeit ist für Widerstand. Für Warum auch Hamster schlafen haben sie junge Menschen gefragt, wann ihre Momente des Widerstands sind. In einer lustvollen, musikalischen Tanzperformance werden die Stimmen junger Menschen hörbar und das Publikum wird im Raum unmittelbar Teil davon.

TURN THE P/AGE

Über den Zeitraum von 1,5 Jahren hatte ich die Möglichkeit den Forschungsprozess und die Kreation von „TURN THE P/AGE“ zu begleiten.  Neben der Dokumentation der Performance entstand ein Video über den Prozess, der die Relevanz künstlerischer Forschung und den unvermeidbaren Wissenszugewinn durch künstlerisches Arbeiten hervorzuhebt.
Der entstehende Film und die Performance sind voneinander unabhängig und doch eng miteinander verwoben.


Mehr zum Inhalt des Stückes

credits

KONZEPT & PERFORMANCE
Eva Meyer-Keller

CO-KREATION & PERFORMANCE
Lisa Densem, Claudia Splitt, Rhyannon Styles, Laurie Young

DRAMATURGISCHE KOLLABORATION
Irina Müller

OUTSIDE EYE
Bettina Knaup

ASSISTENZ
Therese Kessler Agdler

LICHTDESIGN
Annegret Schalke

TECHNISCHE LEITUNG, TON & TEXTAUFNAHMEN
Björn Stegmann

MUSIK
Rico Lee

KOSTÜM
Sara Wendt

VIDEOBEGLEITUNG
Andrea Keiz

MANAGEMENT & PRODUkTION
Giulia Messia

PRODUKTION, PR & DISTRIBUTION
Nadia Heinsohn

KOPRODUKTION
Sophien­sæle (Berlin), PACT Zollverein (Essen), Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.